Dieser Zustand ist nicht länger tragbar. Nicht nur, weil die Reisenden für ein Monatsticket je nach Tarif zwischen 60 und 145 Euro bezahlen. Kommunen, Politiker, VRR und die Nordwestbahn müssen schleunigst eine Lösung finden. Dabei spielt keine Rolle, wer den Schwarzen Peter hat.
Den Reisenden ist es nämlich völlig egal, wer die Schuld daran trägt, dass zu wenige Wagen unterwegs sind. Sie wollen nur pünktlich und möglichst komfortabel ans Ziel kommen — mehr nicht. Ansonsten müssen sie — falls es finanziell möglich ist — aufs Auto umsteigen. Statt im überfüllten Waggon sehen sich die Reisenden dann auf der überfüllten Autobahn.