Witten. Ein Lastwagenfahrer ist am Donnerstagmorgen auf der Autobahn 44 bei Witten mit seinem Sattelzug gegen einen Brückenpfeiler gekracht und ums Leben gekommen. Durch die Wucht des Aufpralls zwischen den Ausfahrten Witten-Zentrum und Witten-Stockum wurde das Führerhaus in zwei Teile gerissen, wie die Feuerwehr mitteilte. Der Fahrer wurde demnach von einem umgestürzten Teil des Führerhauses eingeklemmt. Er starb noch am Unfallort. Nach Polizeiangaben war der 41-Jährige aus Mazedonien aus zunächst ungeklärter Ursache von der Fahrbahn in Richtung Dortmund abgekommen und gegen den Pfeiler gefahren.
Der Sattelzug wurde den Angaben zufolge komplett zerstört. Die Ladung - etwa 25 Tonnen Drahtrollen - und zahlreiche Einzelteile lagen an der Unfallstelle weit verstreut. Laut Feuerwehr musste ein Kran zur Bergung des Mannes eingesetzt werden. Die Unfallstelle wurde mit einem Sichtschutzzaun abgesperrt.
Der Verkehr wurde umgeleitet. Es sei nur eine Fahrspur frei, sagte eine Sprecherin der Polizei am Vormittag. Es bildete sich ein kilometerlanger Stau. Eine Vollsperrung der A44 in Richtung Dortmund war zunächst nicht geplant. Die Brücke sei von einem Statiker untersucht worden und mittlerweile wieder freigegeben worden. Die Bergungsmaßnahmen sollten nach Einschätzung der Polizei bis mindestens 15.00 Uhr dauern. dpa