Demnach kletterten die Werte in Münster-Geist sowie in Lünen-Niederaden auf 185 beziehungsweise 183. Die Alarmschwelle liegt bei 240 Mikrogramm pro Kubikmeter.
Ozonwerte oberhalb der Informationsschwelle können laut LANUV bei besonders empfindlichen Menschen Symptome wie Schleimhautreizungen, Atemwegsbeschwerden sowie Kopfschmerzen und Einschränkungen der körperlichen Leistungsfähigkeit auslösen. Etwa zehn bis zwanzig Prozent der Bevölkerung reagieren demnach besonders empfindlich auf Ozon. Betroffen könnten auch Sportler, Säuglinge, Kleinkinder und Menschen sein, die draußen arbeiten.
Empfindlichen Menschen rät die Behörde, Anstrengungen im Freien zu vermeiden. Sportliche Ausdauerleistungen sollten auf die frühen Vormittagsstunden oder auf die Abendstunden verlegt werden.