Ein Blick auf den Transfermarkt:
Die interne Lösung wäre die einfachste — und vielleicht die beste. Wudtke kennt als Jugendkoordinator die Verhältnisse am Höhenberg und die nachwachsenden Jugendspieler und wäre sofort verfügbar. Nachteil: Als Co-Trainer der Junioren-Nationalmannschaft und im Studium zum Diplom-Trainer verfügt der 43-Jährige über ein eingeschränktes Zeitbudget.
Der Ex-Nationalspieler hört zum Saisonende beim HCE Rostock auf (wo der einst im Dormagener Nachwuchsbereich tätige, aktuelle U23-Trainer des HCE Robert Teichert sein Nachfolger wird). Der 44-Jährige hat bei GWD Minden II und in Rostock gute Arbeit unter ähnlichen Voraussetzungen wie in Dormagen abgeliefert. Nachteil: Er verlässt Rostock, um näher bei seiner Familie zu sein — und die lebt in Minden.
Hat den TV Neuhausen bis in die Erste Liga geführt, ist dann in Balingen allerdings gescheitert. Vorteil: Er wäre sofort verfügbar. Nachteil: Der 41-Jährige ist als Lehrer an einem Gymnasium in Dußlingen tätig.
Der 47-Jährige kennt Dormagen aus seiner Zeit, als Sohn Tim dort spielte und mit der B-Jugend (unter Jörg Bohrmann) Deutscher Meister wurde. Vorteil: Er wäre sofort verfügbar und kennt die Liga aus drei Jahren in Saarlouis bestens. Nachteil: Bei Erstligist TuS N-Lübbecke sieglos gescheitert, auch sein Engagement bei der HSG Düsseldorf endete 2010 vorzeitig.
Der Ex-Nationalspieler führte die Reserve des TSV Hannover-Burgdorf in die Dritte Liga und stieg mit HF Springe in die Zweite Liga auf. Vorteil: Der 44 Jahre alte A-Lizenzinhaber wäre sofort verfügbar. Nachteil: Lakenmacher wurde in Springe im Dezember beurlaubt, seither gelangen den Handballfreunden sechs Spiele ohne Niederlage in Folge, zuletzt das 30:23 über den TSV Bayer.
Der Sportwissenschaftler und A-Lizenzinhaber scheidet am Saisonende beim Bergischen HC aus, dessen Nachwuchs er in der A-Jugend-Bundesliga betreut. Nachteil: Der 33-Jährige hat noch keine Trainererfahrung im Seniorenbereich gesammelt.
Der Zwillingsbruder des TSV-Mannschaftsarztes gilt als sehr guter Nachwuchstrainer. Vorteil: Der 40-Jährige wäre sofort verfügbar. Nachteil: Weder seine Zeit beim ART Düsseldorf, mit dem er aus der Dritten Liga abstieg, noch sein Kurzengagement beim Neusser HV waren von Erfolg gekrönt.
Der langjährige Bundesliga-Spieler coachte fünf Jahre den OHV Aurich in 2. und 3. Liga, arbeitete dort viel mit jungen Spielern. Der 44-Jährige hört am Saisonende bei ART Düsseldorf auf.
Galt mal als aufstrebendes Pendant zu Kai Wandschneider, doch seit seinem „Burnout“ beim TV Großwallstadt überall vorzeitig beurlaubt. vk