Erneuerbare Energien Sprengung in Ibbenbüren - Windkraft statt Kohle

Ibbenbüren · Auf dem Gelände des früheren Kohlekraftwerks Ibbenbüren wird gesprengt. Dort soll künftig eine Konverterstation entstehen, um Offshore-Windstrom ins Stromnetz einzuspeisen.

Eine Sprengung steht an einem früheren Steinkohlekraftwerk an, wo Amprion eine Konverteranlage für Windstrom plant. (Archivbild)

Foto: Henning Kaiser/dpa

Am früheren Steinkohlekraftwerk Ibbenbüren im Münsterland werden am Sonntag ein Kesselhaus gesprengt und ein Kühlturm zu Fall gebracht. Die spektakuläre Aktion beginnt am Morgen mit Vorbereitungen, die Sprengung ist für den Vormittag (11.00 Uhr) geplant. Am Mittag soll dann laut Hagedorn Unternehmensgruppe auch der Kühlturm Geschichte sein.

Hagedorn ist seit 2023 Eigentümer des ehemaligen Steinkohlekraftwerks in Ibbenbüren im Kreis Steinfurt nahe der niedersächsischen Grenze. Bis Sommer 2026 soll das Areal baureif an den Übertragungsnetzbetreiber Amprion übergeben werden.

Amprion plant dort eine Konverterstation. Die Anlage soll Windstrom aus der Nordsee so umwandeln, dass er in das Stromnetz eingespeist werden kann. Die Station mit Gesamtkosten soll 2031 in Betrieb gehen.

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(dpa)