Benefiz-Tombola am 12. April im Eiscafé Amarena Für Kinderkrebsklinik spenden – Fußballtrikot mitnehmen

Haan · Zu ihrem Basar hat Marianne Dünnhoff wieder jede Menge Fußball-Devotionalien und Spielzeug von Bundesligavereinen und Firmen eingesammelt.

Wer etwas für krebskranke Kinder spendet, kann sich am 12. April etwas aus dem reichhaltigen Fußballfan- und Spielzeug-Fundus von Marianne Dünnhoff aussuchen.

Foto: Köhlen, Stephan (teph)

(peco) Sie steuert auf „Mitte 80“ zu, hat gerade erst in einer aufwendigen OP ein neues Kniegelenk erhalten – doch das alles hält Marianne Dünnhoff nicht davon ab, sich am Samstag, 15. April, wieder 5 Stunden lang ins Eiscafé Amarena in der Haaner Fußgängerzone (Dieker Straße 104) zu setzen, um dort möglichst viele Spenden für die Düsseldorfer Kinderkrebsklinik, genauer gesagt deren Förderverein, zu akquirieren. Weit über 10.000 Euro hat die einstige Geschäftsfrau, die zusammen mit ihrem Mann einen Spielzeugladen führte, in den vergangenen Jahren für krebskranke Kinder gesammelt. Dafür erhielt sie im vergangenen Jahr das Bundesverdienstkreuz.

Das Tolle an ihren Aktionen ist jedoch: Nicht nur die Empfänger der Geldspenden dürfen sich freuen, sondern auch jeder einzelne Spender. Denn um den Anreiz zu erhöhen, hat Marianne Dünnhoff jede Menge Spielzeug zu verschenken, von dem sich sich die edlen Spender etwas aussuchen dürfen. Besonders beliebt: Fußballtrikots und Devotionalien der Bundesliga-Vereine. „Ich habe Trikots von Borussia Dortmund, Bayern München, Bayer Leverkusen, aber auch von Borussia Mönchengladbach oder aus der zweiten Bundesliga vom Hamburger SV und dem 1. FC Köln“, kündigt sie an. In den Pressestellen der Clubs ist die Haanerin bereits bestens bekannt – sie hält den Kontakt schriftlich und kann sich auf die meisten ihrer Ansprechpartner gut verlassen, sodass immer ein tolles Angebot zustande kommt.

Auch für den Samstag, 12. April, kann sich das Sortiment wieder sehen lassen. Marianne Dünnhoff wird dabei von 9 bis 14 Uhr im Eiscafé Amarena sitzen und auf möglichst viele Spenden hoffen. „Es gibt ja noch so viel zu tun“, weiß sie zu berichten: „Bisher hatten die kleinen Patienten in der Uni-Kinderkrebsklinik nur einen zwölf Quadratmeter großen Raum, in dem sie mal spielen konnten“, berichtet sie. Künftig solle das auf einem deutlich größeren Gelände möglich sein: „Ein riesiges Schiff und eine Burg sind als Spielgeräte schon vorhanden – es fehlt aber noch das Dach, um die neue Spielfläche auch vor Wettereinflüssen zu schützen“, sagt Marianne Dünnhoff, die auch diesmal wieder von ihrem Ehemann tatkräftig unterstützt wird.

Ostern und die Vorweihnachtszeit – das sind feste Termine für Marianne Dünnhoffs Veranstaltungen. Doch auch dazwischen nutzt sie jede Gelegenheit, um Gelder für den Förderverein einsammeln zu können. An ein Ende sei vorerst nicht zu denken, betont sie: „Ich mache das so lange weiter, wie ich es nur irgendwie kann“, verspricht sie. Viele Kinder werden es ihr danken.

(peco)