Neben dem Leichnam der Verstorbenen befand sich ihr drei Monate alter Sohn. Der Säugling wurde zur Überprüfung des Gesundheitszustandes in ein Krankenhaus eingeliefert. Nach den bisherigen Ermittlungen einschließlich der Obduktion ist von einem Tötungsdelikt auszugehen. Staatsanwaltschaft und Polizei übernahmen die Ermittlungen mit einer Mordkommission.
Im weiteren Verlauf ergab sich ein Tatverdacht gegen den 20-jährigen Freund der Frau. Es handelt sich - wie bei dem Opfer - um einen nigerianischen Asylbewerber. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft wurde er am 7. Juni mit richterlichem Beschluss in Untersuchungshaft genommen. Der Haftbefehl lautet auf Totschlag und versuchten Totschlag durch Unterlassen.