Unklar war am Montag allerdings noch, ob es sich tatsächlich um Fragmente der Burg Elberfeld handelt, die zuletzt im vergangenen Jahr für Schlagzeilen sorgte, als in einer Baugrube am Turmhof Grundmauern freigelegt wurden, die zur im Jahr 1587 abgebrannten Burg gehört haben.
Burgwall oder nicht? Diese Frage müssen jetzt Archäologen klären, die, wie berichtet, auch die aktuellen Bauarbeiten der WSW am Tor zur Innenstadt planmäßig begleiten. Wie die Stadtwerke gestern Nachmittag auf WZ-Nachfrage berichteten, werden die Mauerreste in den nächsten Tagen freigelegt und wissenschaftlich dokumentiert, bevor wie geplant weiter gegraben wird — unser Bild zeigt Archäologin Filiz Dogan bei ihrer Arbeit im Baufeld. Bis dahin konzentrieren sich die Bauarbeiten der Stadtwerke auf den Mittelstreifen der B 7, wo schweres Bohrgerät für weitere Kanalarbeiten in Stellung gebracht worden ist. mel