„Entweder sind die meisten bereits im Urlaub oder beim Einkaufen, weil die Geschäfte mal einen Tag schließen“, sagte Hielscher enttäuscht. Sonst fand sein Dampf-Fest stets an einem Sonntag im Herbst statt und konnte sich vor Andrang kaum retten. Dabei lockte Hielscher diesmal mit einer Neuerung: Weingutbesitzer Klaus Schneider aus Rheinland-Pfalz bot seine Weine zur Verkostung an.
„Ich bin sehr zufrieden. Auch wenn nicht so viele Leute gekommen sind, konnte ich einige Reservierung ergattern“, erzählte Schneider. Die Gäste amüsierten sich trotzdem bei der beliebten Fahrt mit den Echtdampf-Lokomobilen und der Besichtigung der Schmiede, in der es Dampfmaschinen, Eisenbahnen und Sammlerstücke zu sehen gab. Stolz erzählte Lutz Hielscher, dass er 90 Prozent aller von ihm angebotenen Spielwaren selbst produziert und bis nach Neuseeland und Kanada verkauft. Pro Jahr bringt er zwei bis drei Neuheiten auf den Markt, die er in Nürnberg auf der internationalen Messe verkauft. nui