Die 68-Jährige hat ihre Collage mit 16 Tänzern in Chile erarbeitet und setzt auf ein bewährtes Team: Peter Pabst hat das Bühnenbild entworfen, Marion Cito die Kostüme kreiert. Männer tragen dunkle Anzüge, Frauen zeigen sich - wie gewohnt - in prächtigen bunten Kleidern. Die Kulisse ist äußerst spartanisch: Es gibt nur wenige Requisiten, die Choreografie konzentriert sich ganz auf die Tänzer.
Im Vordergrund steht das Zwischenmenschliche: Pina Bausch zeigt den Geschlechterkampf mit all seinen Sehnsüchten und Enttäuschungen. Nach der knapp dreistündigen Aufführung wurde das Tanztheater am Freitag bejubelt. Der heiter-melancholische Abend wird bis zum 21.Juni im Opernhaus gezeigt. Restkarten gibt es an der Abendkasse.