Bei 50 Kubikmetern wäre ein erster Warnhinweis fällig.
Und schon jetzt zeichnet sich ab, dass es in diesem Sommer — anders als im vergangenen — leichter sein wird, den Wupperpegel aufrecht zu erhalten: Die Talsperren sind nach dem Dauerregen gut gefüllt und können den Wasserstand flussabwärts auch in Trockenzeiten stabil halten. Das ist auch für den Betrieb der Heizkraftwerke an der Wupper wichtig: Sie entnehmen dem Fluss Kühlwasser.
In Oberbarmen wird unmittelbar an und auch in der Wupper an der Schwebebahn gebaut. Aber auch hier gibt es nach Angaben der WSW auf den Arbeitsplattformen derzeit keine Probleme mit Hochwasser. „Die Arbeiten liegen im Zeitplan“, heißt es auf WZ-Nachfrage. Gleiches gelte für die zunächst überschwemmte Kanalbaustelle in Vohwinkel, wo bislang bereits gut 300 Meter Leitung ersetzt worden sind.
Wichtig für Passagiere in Oberbarmen: Am Bahnhof kann der Vorplatz auch von den Taxen nicht mehr angefahren werden. Bis zum 10. August stehen sie deshalb an der Rosenau. Auch die Post an der Rittershauser Brücke ist nur zu Fuß erreichbar.