SPD-Vorstandsmitglied Servet Köksal: „Wuppertal würde dadurch in den nächsten vier Jahren rund 50 Millionen Euro zusätzlich erhalten“ — Geld für den dringend benötigen Schulraum und die Digitalisierung der Schulen.
Dafür müsste das sogenannten Kooperationsverbot abgeschafft werden, das dem Bund bisher nur in Ausnahmefällen erlaubt, Bildungseinrichtungen finanziell zu fördern. Das sei nicht mehr zeitgemäß: „Der Bund darf nicht vor den Schultoren stehen bleiben“, erklären SPD-Vorsitzender Heiner Fragemann und Servet Köksal. Der Bund solle aber keine Förderung mit der Gießkanne betreiben, sondern besonders Städte mit finanziellen Problemen unterstützen. Das wäre eine auch Anerkennung der Wuppertaler Bemühungen: Die Stadt investiere derzeit rund 60 Millionen Euro aus kommunalen Mitteln in die Schulen.