Als er das Duo ansprach, flüchteten die Männer über die Schmiedestraße. Reflexartig, so die Polizei weiter, habe der 49-Jährige daraufhin den Flüchtenden einen Hammer hinterhergeworfen — und wohl auch einen der Männer getroffen.
Denn die wenig später eingetroffene Polizei fand nicht nur am Tatort das Werkzeug der Täter, sondern nahm auch einen Verdächtigen fest: einen 21-Jährigen ohne festen Wohnsitz mit einer Wunde am Kopf. Der Verletze kam bis zum Vormittag in Gewahrsam — sein mutmaßlicher Komplize ist entkommen. Er war laut Polizei etwa 1,75 Meter groß, hatte schwarze, kurz rasierte Haare und war mit einem schwarzen Pulli sowie mit einer schwarzen langen Hose bekleidet.
Die Ermittlungen zum Fall dauern an — geklärt werden muss auch, ob die Wunde des Festgenommenen vom Hammer stammt und gegebenenfalls auch, inwieweit der 49-jährige Hammerwerfer sich deswegen strafrechtlich verantworten muss. fl