Das Ziel: Mit Hilfe mehrerer Graffiti-Künstler aus dem Tal wie etwa megx und ZS den Tunnel zum Blickfang zu machen. Dafür gab es auch eine Finanzspritze aus dem diesjährigen Wuppertaler Kulturfonds (die WZ berichtete).
Mittlerweile sind die Künstler mit ihrer Verschönerungsarbeit in vollem Gange — in mehreren Nachtaktionen sind mit Unterstützung eines Malers nicht nur knallige Wandgemälde entstanden, sondern auch ein wolliger Blickfang am Treppengeländer zum Busbahnhof. Das haben die „Grau mach bunt“-Aktivistinnen Lina und Marie mit einem Strick-Überzug versehen. „Guerilla-Knitting“, zu Deutsch etwa „wildes Stricken“ nennt sich diese Abart der Graffiti-Kunst, die im öffentlichen Raum bunte Kunstwerke mit begrenzter Haltbarkeit schaffen will. fl Foto: Andreas Fischer