Denkbar knapp schlug das Team von Museumsdirektor Gerhard Finckh die Kollegen aus dem Düsseldorfer Museum Kunstpalast („El Greco und die Moderne“).
Dies ist das Fazit einer Umfrage, für die insgesamt zehn Kritiker befragt wurden und bei der Wuppertal in den vergangenen Jahren stets gut bis sehr gut abgeschnitten hat. Diesmal wurde Wuppertal gleich in doppelter Hinsicht gelobt: Im Aufwind sehen Kritiker den Skulpturenpark Waldfrieden, den Bildhauer Tony Cragg mit Kunst belebt.
Im Von der Heydt-Museum ist indes längst die nächste Schau der Superlative zu bewundern: Die Rubens-Ausstellung wird noch bis zum 28. Februar am Turmhof präsentiert. Auch eine Gruppe des Finanzamts Wuppertal zeigte sich jüngst sichtlich begeistert. Sachgebietsleiterin Heike Tesche interessierte sich von Berufs wegen nicht nur für die Meisterwerke, sondern auch für Rubens’ Lebenslauf. „Ein Glück, dass es heute keine Hofmaler mehr wie Rubens gibt“, sagt Tesche.
Denn: „Dass der Mann, der mit seinen Bildern ein Vermögen verdient hat und einer der reichsten Maler Belgiens war, aufgrund seiner Position als Hofmaler völlig von allen Steuern befreit war, war ja doch etwas ungerecht. Wir können nur hoffen, dass er den Armen freiwillig von seinem riesigen Einkommen gespendet hat . . .“ thö