Allein in den vergangenen sieben Monaten sollen die mutmaßlichen Betrüger 80 000 Opfer in ganz Deutschland mit einer dreisten Masche um ihr Geld gebracht haben. Rund 6,4 Millionen Euro aus der Beute haben die Fahnder nach eigenen Angaben bisher gesichert.
Laut Polizei gaukelten die Täter den Opfern vor, in der Vergangenheit an Gewinnspielen teilgenommen zu haben. Diese Teilnahme sei bisher kostenlos gewesen. Für die Zukunft bis zu einer etwaigen Kündigung müssten allerdings Gebühren bezahlt werden, so die falsche Geschichte. Tausende seien darauf hereingefallen und hätten ihre Kontodaten zur Begleichung der vermeintlichen Gebühr preisgegeben.
Neben den Festnahmen in Essen, Mülheim an der Ruhr und Duisburg gab es den Angaben zufolge Durchsuchungen in Aachen, München, Berlin und Montabaur (Rheinland-Pfalz) und in zehn Wohnungen und Geschäftsräumen in Essen.