Die Luftangriffe sind Reaktion auf einen blutigen Anschlag kurdischer Rebellen, die im Südosten der Türkei nahe der Grenze zum Irak einen Armeekonvoi angegriffen und acht Soldaten und einen sogenannten Dorfschützer getötet hatten.
Die von der Türkei, der EU und den USA als Terrororganisation eingestufte PKK unterhält im Nordirak mehrere Lager, von denen aus sie immer wieder Angriffe jenseits der Grenze in der Türkei unternimmt. Sie kämpft seit Anfang der 1980er Jahre für Unabhängigkeit oder größere Autonomie der Kurdengebiete in der Türkei. Kurdische Organisationen beklagen eine systematische Diskriminierung ihrer Volksgruppe durch den türkischen Staat.