Insgesamt sollen 2300 Körperkameras beschafft werden. Die Gewerkschaft der Polizei betonte jedoch, dass zunächst noch offene Fragen geklärt und Bedenken ausgeräumt werden müssten. Dabei gehe es vor allem um den Datenschutz für die Beamten und die Zugriffsmöglichkeiten auf die Aufnahmen durch Vorgesetzte.
Außerdem müssten erst polizeipraktische Erfahrungen mit allen in Frage kommenden technischen Systemen gewonnen werden, sagte der Vorsitzende der Gewerkschaft der Polizei (GdP) in der Bundespolizei, Jörg Radek, der Deutschen Presse-Agentur. „Dem dient auch ein geordnetes Mitbestimmungsverfahren der Personalräte.“
Angesichts der steigenden Zahl von Angriffen auf Polizisten fordert die Gewerkschaft der Polizei (GdP) schon lange den Einsatz von Bodycams. GdP-Chef Oliver Malchow hatte im vergangenen August in der „Bild“-Zeitung erklärt, dass Aggressivität häufig abnehme, wenn eine Kamera laufe. Zudem werde es durch die Kameras leichter, Straftaten zu verfolgen.