87 Prozent von ihnen (32 494) seien Bürger der Westbalkanstaaten gewesen, berichtet die „Welt“ unter Berufung auf eine Aufstellung des Bundesinnenministeriums. Auch unter den Abgeschobenen bildeten diese Staatsbürger die größte Gruppe, wie Zahlen aus einzelnen Bundesländern belegten.
Die Bundesregierung hatte vergangenes Jahr drei weitere Balkanstaaten - Albanien, Kosovo und Montenegro - als „sichere Herkunftsländer“ eingestuft, so dass Asylbewerber von dort schneller in ihre Heimat zurückgeschickt werden können. Die Zahl der Asylsuchenden vom Balkan ist inzwischen stark gesunken.