Das verlangt freilich Mut: Weil sie sich mit einem mächtigen Unternehmen anlegt, mit Schadenersatzklagen und Rufschädigungsvorwürfen rechnen muss. Weil sie mit der unseligen Tradition in der Bundeswehr brechen muss, die alle degradiert, die Fehler zugeben. Und weil sie auch ihren Vorgänger im Amt und all diejenigen beschädigt, die bislang am G36 festgehalten haben.
Ihre Verantwortung für die Soldaten, die ihr Leben riskieren und zumindest funktionierende Waffen verdienen, lässt ihr keine Wahl. Und der Steuerzahler hat das Recht, dass sein Geld nicht weiter verprasst wird.