Und um dem Feuer noch ein wenig Zunder zu geben, schlägt sich auch noch der hessische Ministerpräsident Bouffier lautstark auf die Seite der Schwesterpartei CSU. Das ist ein Spiel auf Risiko für jemanden, der gerade erst fast sensationell eine Koalition mit den Grünen zustande gebracht hat.
In der Hauptsache spielt die Musik allerdings in Berlin. Dort wollen drei Parteien koalieren, die im Grunde immer noch in zwei sehr unterschiedlichen Lagern stehen. Horst Seehofer ist offenbar nicht willens, das in Vergessenheit geraten zu lassen. Auf dieser Basis wird die Koalition wenig bis gar nichts zuwege bringen. Aber so steht es ja im Prinzip auch im Vertrag.