Düsseldorf. Nach dem Bombenattentat in Kabul ist ein geplanter Abschiebe-Flug in die afghanische Hauptstadt kurzfristig ausgesetzt worden. Die Maschine sollte eigentlich am Mittwochabend am Frankfurter Flughafen starten. Unter den gegebenen Umständen könne aber „die technische Abwicklung“ vor Ort nicht gewährleistet werden, zitiert der Hessische Rundfunk den hessischen Innenminister Peter Beuth (CDU). Der Flug solle aber „so schnell wie möglich“ nachgeholt werden.
An Bord des Flugzeugs wären auch einige Afghanische Staatsbürger gegangen, die zuvor in NRW gelebt hatten. Das bestätigt das NRW-Innenministerium auf WZ-Anfrage. Betroffen sind demnach „eine Handvoll“ Menschen. Sie würden nun zunächst einmal „dort verbleiben, wo sie jetzt sind“. Zum genauen Aufenthaltsort wollte das Ministerium keine Angaben machen. ger