Demnach wurden 2015 gut 4000 Tonnen Bohrabfälle in NRW abgelagert - auf einer Deponie der Klasse II für nicht gefährliche Gewerbeabfälle. Die Genehmigung sei erteilt worden, weil die Quecksilberbelastung unterhalb der Nachweisgrenze gelegen habe.
Bislang war bekannt, dass Bohrschlämme aus Niedersachsen bis 2013 nach NRW gebracht worden waren. Sie waren nach Angaben der Umweltorganisation BUND auf einer Deponie der Klasse III für gefährliche Abfälle in Hürth-Knappsack gelagert worden.