Düsseldorf. Der Umgang mit Geld soll in den Lehrplänen der nordrhein-westfälischen Schulen festgeschrieben werden. "Wir müssen das im Unterricht verankern, weil der finanzielle Analphabetismus ein ernstes gesellschaftliches Problem geworden ist", sagte gestern NRW-Verbraucherminister Eckhard Uhlenberg (CDU) in Düsseldorf.
Die "Kids-Verbraucher-Analyse" des Egmond-Ehapa-Verlages kommt zu dem Ergebnis, dass Kinder bis 17 Jahre jährlich 15 Milliarden Euro für Kleidung, Fast Food, Süßigkeiten, Elektronik und Handys ausgeben. Mit der Volljährigkeit steigt die Konsumlust noch einmal stark an.
Erst wenn wir Erwachsenen aufhören, Konsum mit Glück zu verwechseln, werden wir auch die Kinder erreichen. Diese Debatte ist überfällig: in der Politik, in den Familien - und in den Schulen.