Als praktisch chancenlos gelten fünf weitere Kandidaten. Sollte Reker die Wahl gewinnen, wäre sie in der Geschichte der größten Stadt Nordrhein-Westfalens die erste Frau an der Spitze. Die parteilose Bewerberin wird von CDU, Grünen und FDP unterstützt. In einer schon Anfang September veröffentlichten Forsa-Umfrage für das WDR-Magazin Westpol war Reker auf 51 Prozent der Stimmen gekommen.
Für Ott hatten sich bei der repräsentativen Befragung nur 36 Prozent ausgesprochen. Die eigentlich für Mitte September geplante Wahl war auf diesen Sonntag (18.10.) verschoben worden, nachdem die Bezirksregierung Köln die Stimmzettel für unzulässig erklärt hatte.