Darunter befanden sich 309 Sprengkörper mit einem Gewicht von mindestens 50 Kilogramm, aber auch über 5000 Granaten und 119 Minen.
„Noch immer liegen tausende Bomben unentdeckt im Boden“, sagte Innenminister Ralf Jäger (SPD). Dies zeige, wie wichtig die Beseitigung auch zukünftig sein werde. Bei Bauvorhaben wertet der Kampfmittelräumdienst gezielt Luftbilder aus. Wird eine nicht detonierte Weltkriegsbombe vermutet, überprüfen die Entschärfer den Baugrund.
2015 gab es 22 374 Anfragen durch Bauherrn, zehn Prozent mehr als 2014. „Diese Steigerung hat mit dem erhöhten Bauvorhaben in der Region zu tun“, sagte eine Sprecherin des Innenministeriums am Montag.