Wolfgang Clement ist mittlerweile 68 Jahre alt. In diesem Alter ändert man sich nicht mehr. Und so darf man sich sicher sein, dass Clement weiter die SPD kritisiert - unabhängig vom Urteil einer Schiedskommission.
Denn Clement, ausgestattet mit einer enormen Sturheit, sieht sich als den letzten Aufrechten in der Schlacht um das Schröder-Erbe und hält die Becks und Ypsilantis dieser Welt für fehlgeleitete Wirrköpfe. Ihnen schuldet er keine Solidarität - so seine Weltsicht.
Dennoch wird Clement auch in der zweiten Runde mit einer Rüge davonkommen. Die Alternative wäre ein Eklat. Da erträgt die Partei lieber den Grummler - wenn er es nicht übertreibt.
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