Haben Arbeitnehmer ein schlechtes Namensgedächtnis, kann das schnell peinlich werden. Das gilt etwa, wenn Berufstätige auf einer Messe unerwartet einen Kunden wiedertreffen und nicht mehr wissen, wie der andere heißt. Um das zu vermeiden, sollten sie sich zum Namen des Kunden ein Bild ausdenken, rät Gedächtnistrainer Oliver Geisselhart aus Dortmund. Denn Menschen könnten sich an Bilder eher erinnern als an Namen. Das liege daran, dass Bilder emotional wirken, und Emotionen leichter im Gedächtnis gespeichert werden können.
Ein Beispiel: Stellt sich ein Kunde als Herr Müller vor, könne man vor seinem geistigen Auge ein Bild entstehen lassen von Herrn Müller, der einen Mehlsack auf dem Rücken trägt. Die Wahrscheinlichkeit sei groß, dass der Berufstätige mit diesem Bild im Kopf bei der nächsten Begegnung mit der Person gleich wieder den Mehlsack vor sich sehe und so wieder auf den Namen Müller komme.