„Bei einem Handy ist das etwas anderes. In dem Fall sollte man Gespräche nur annehmen, wenn man die ausdrückliche Erlaubnis dazu hat“, erläutert die Expertin. Das gilt auch, wenn das Mobiltelefon offen auf dem Schreibtisch liegt - und erst recht, wenn es in einer Tasche steckt. „Beim Handy besteht immer die Gefahr, die Intimsphäre zu verletzen.“
Eindeutig sei die Regel, wenn es sich um ein privates Handy handelt: „Dann ignoriert man das Klingeln einfach.“ Etwas schwieriger ist es bei einem Diensthandy. In diesem Fall sollten Mitarbeiter es vorher untereinander absprechen, ob es in Ordnung ist, wenn ein anderer Anrufe entgegennimmt. In einem Fall ist das grundsätzlich kein Problem: Wenn das Diensthandy das Festnetz ersetzt und sämtliche beruflichen Gespräche damit geführt werden.