Ein intensiver Blick oder ein Lächeln bringen manch einen zum Nachdenken. Doch: „Vor allem Frauen neigen dazu, Blicke überzuinterpretieren“, sagt Autorin Nina Deissler aus Hamburg. Ausschließlich auf der Basis von Blicken sei es schwer zu entscheiden, wie der andere zu einem stehe. Wer wissen will, ob die Chemie stimme, müsse den anderen ansprechen.
Dabei formuliert man den Einstieg am besten passend zur jeweiligen Situation. Trifft man sich beispielsweise bei einem Theaterstück, einem Vortrag oder einem Sportereignis, könne man auf den anderen zugehen und einfach eine Bemerkung zum gerade Erlebten machen, etwa: „Hallo, das war ja bisher ganz schön! Was meinen Sie?“. Dies gebe dem Gesprächspartner die Möglichkeit, auf ein Thema einzusteigen.
Wichtig dabei sei, in jedem Fall etwas Positives zu sagen. Denn spöttische Bemerkungen können schnell nach hinten losgehen, zum Beispiel wenn der Angesprochene den Vortragsredner kennt oder das Sportereignis ausrichtet.