Fehlt bei Lebensmitteln mit Eiern ein klarer Hinweis auf die Haltungsform der Hennen oder findet sich nur eine Bezeichnung wie „Volleipulver“, sind die Eier meist nicht tierfreundlich erzeugt. Das gilt auch für Angaben bei den Zutaten wie „Flüssigei“, erläutert der Deutsche Tierschutzbund in Bonn. Allein die Hinweise auf Öko-, Freiland- oder Bodenhaltung garantierten, dass höhere Tierschutzstandards eingehalten und die Hennen nicht in Kleingruppenkäfigen gehalten wurden.
Nach Angaben des Tierschutzbundes werden rund 30 Prozent aller in Deutschland gelegten Eier für die Produktion von Lebensmitteln wie Nudeln verwendet. Die Haltungsform ist dabei meist nicht klar erkennbar - anders als bei einzeln verkauften Eiern. Denn für diese gibt es seit einigen Jahren eine Kennzeichnungspflicht.