Ein Netz regionaler Beratungsstellen soll bald folgen, berichtete der Kassenspitzenverband. Ratsuchende mit Migrationshintergrund sollen Beratung in ihrer Muttersprache erhalten. Das Angebot kostet insgesamt rund 5,1 Millionen Euro aus Beitragsgeldern der gesetzlichen Kassen und gut 300 000 Euro von der privaten Krankenversicherung pro Jahr.
Ende 2010 lief eine zehnjährige Modellphase für die Patientenberatung aus. Den Zuschlag für die nun wieder bundesweit anlaufende Beratung erhielt eine Bietergemeinschaft unter anderem aus Sozialverband Deutschland und Verbraucherzentrale Bundesverband.
Anlass für Patientenfragen gibt es reichlich: Behandlungsfehler, Unsicherheit über Therapien oder den Verdacht auf Verletzung der Patientenrechte etwa.