Wer die Nährungsergänzungsmittel den Herstellerempfehlungen gemäß verzehrt, nehme nur eine geringe Nährstoffmenge auf, berichtet die Zeitschrift „test“. Außerdem sei ihr Nutzen nicht ausreichend durch klinische Studien belegt. Bei drei von zehn getesteten Produkten rät die Stiftung sogar vom Verzehr ab, weil sich darin Spuren sogenannter Microcysteine fanden. Diese Algengifte könnten Organe schädigen und stehen im Verdacht, Krebs auszulösen.
Besser als Algen-Nahrungsergänzungen sei eine abwechslungsreiche Ernährung: Kalzium bekommt der Körper durch Milchprodukte, wertvolle Fettsäuren durch fetten Seefisch, Eisen durch mageres Fleisch. Auch viel Obst, Gemüse, Kartoffeln und Vollkornprodukte sollten auf dem Speiseplan stehen.