Bei den untersuchten Produkten handelt es sich um Handelsmarken von Discountern und einer Supermarktkette. Das teuerste, von der Stiftung Warentest noch für „gut“ befundene Markenprodukt kostet knapp einen Euro pro 100 Gramm. Getestet wurden 24 Fleischsalate, darunter vier Light-Varianten.
Den Warentestern zufolge bestehen die untersuchten Produkte im Durchschnitt zu einem Drittel aus Fett. Eine große Portion von 100 Gramm kann daher mehr als 400 Kalorien enthalten. Fettreduziert dürfen sich Fleischsalate nennen, wenn sie mindestens 30 Prozent weniger Fett als herkömmliche haben. Statt Mayonnaise verwenden die Hersteller dann meist ein Joghurt-Dressing und mageres Geflügel- statt Schweinefleisch.
Die Bezeichnungen „Delikatess-“, „fein“ oder „feinste Qualität“ signalisieren, dass die Produkte mehr als die vorgeschriebenen 25 Prozent Fleisch oder Brühwurst enthalten. Eine Aussage über eine bessere Fleischqualität sei daraus aber nicht abzuleiten, erläutern die Warentester.