Momentan im Trend liegen Boxspringbetten. Weil sie recht kostspielig sind, ist ein ausgiebiges Probeliegen unverzichtbar - manche Fachhändler kooperieren hier sogar mit Hotels, damit man eine ganze Nacht lang auf dem Boxspringbett probeliegen kann.
Boxspringbetten kommen ohne Lattenrost aus - die Grundlage ist eine gefederte Untermatratze, die aus einem Holzrahmen und Metallfedern besteht. Darauf kommt die Schlafmatratze. Und wieder darauf können sogenannte Topper kommen - weiche Auflagen meist aus Latex oder Kaltschaum.
Boxspringbetten haben so den Vorteil, dass die Sitzkante deutlich höher liegt als bei anderen Betten - das erleichtert Ein- und Ausstieg. Außerdem haben sie durch die zwei Matratzen eine doppelte Federung - davon profitieren laut den Experten der Zeitschrift vor allem Menschen mit hohem Körpergewicht.
In Sachen Federung müssen Käufer aber noch einen wichtigen Unterschied kennen: zwischen Bonell-Federkern und Tonnen-Taschenfederkern. Bei letzterem enthält die Matratze Tonnenfedern, die in einzelne Taschen eingenäht sind. Sie sorgen dafür, dass Druck punktelastisch verteilt wird. Bei sogenannten Bonell-Federkernen sind die Federn miteinander verbunden, dadurch ist dieser Federkern flächenelastisch.