- Sämtliche herabgefallenen Blätter müssen vom Rasen entfernt werden. „Unter einer Laubschicht können die Grashalme leicht vergilben oder gar absterben“, erklärt Klaus Müller-Beck, Vorsitzender der Deutschen Rasengesellschaft in Bonn.
- Bis weit in den Herbst hinein sollten Hobbygärtner den Rasenmäher anwerfen. „Bis der Zuwachs der Halme im Oktober oder November stagniert, sollte der Rasen regelmäßig auf der gleichen Höhe wie bisher schnitten werden“, rät Müller. Liegt dann nur wenig Laub auf dem Rasen, können die Blätter mitgemäht und mit dem Rasenschnitt kompostiert werden.
- Vor dem letzten Schnitt wird ein letztes Mal in diesem Jahr gedüngt. Dafür empfiehlt der Fachmann einen speziellen Herbstdünger. Dieser enthält wenig Stickstoff und besonders viel Kalium. Dieses schützt die Pflanzenzellen vor Frosteinwirkung und Krankheiten. „Wenn der Dünger zudem noch Eisenanteile enthält, dann bewahrt der Rasen auch im Winter sein schönes Grün“, erläutert Müller. „Außerdem vermoost er nicht so schnell.“