Düsseldorf. Etwas komisch wirkt sie schon für heutige Betrachter, die Heilige Katharina, die als tote Schönheit wie ein gipsernes Standbild, aber liegend, durch die Lüfte getragen wird. Vier Engel sind damit beschäftigt, die Märtyrerin zu steuern, damit sie nicht abstürzt.
Heinrich Mücke hat sich 1836 alle Mühe gegeben, um die Engel durch das Firmament wie auf einem fliegenden Teppich zu befördern. Ihre bauschigen Gewänder scheinen motorisiert zu sein, um die Heilige zugleich schweben und aufsteigen zu lassen.
Das Schwert vor der Figurengruppe wirkt wie ein Paddel, das in die Lüfte sticht. Das Bild ist im Besitz des Kunstmuseums. H.M.