Wer war der Held Ihrer Kindheit?
Liesel Willems: Ich glaube, mein Vater.
Welches Talent besäßen Sie gerne?
Willems: Ich wäre gerne Malerin geworden.
Welche Leistung bewundern Sie am meisten?
Willems: Wenn Menschen besondere Anlagen haben, die sie auch auswerten.
Krefeld ist für mich . . .
Willems: Heimat mit ein bisschen Skepsis. Als Hülserin habe ich so ein bisschen einen kritischen Blick von außen auf die Stadt.
Worüber ärgern Sie sich? Über unmenschliches Verhalten.
Willems: Über unmenschliches Verhalten.
Wo können Sie am besten entspannen?
Willems: Beim Spazierengehen oder Zuhause in der Stille, beim Lesen.
Wohin ging Ihre schönste Reise?
Willems: Durch Italien. Als ich für ein Jahr in Rom lebte, konnte ich von da aus rumfahren.
Was haben Sie zuletzt im Kino gesehen und wie war es?
Willems: „Monsieur Claude und seine Töchter“, der Film war sehr erfrischend und lustig.
Für welchen Verein schlägt Ihr Herz?
Willems: Für die Kinderhilfsorganisation Terre des Hommes.
Jeder Krefelder sollte einmal in seinem Leben . . .
Willems: . . . hinter die Kulissen gucken. Da gibt es vielfältige Beispiele.
Was ist für Sie der höchste kulinarische Genuss?
Willems: Ich bin nicht so anspruchsvoll. Irgendetwas mit Kartoffeln ist immer gut, ansonsten ein Glas Weißwein.
Was tun Sie, wenn Sie zehn Millionen Euro im Lotto gewinnen?
Willems: Das braucht man nicht. Also würde ich mir ein Sofa kaufen, schauen, dass ich sorglos leben kann und den Rest verschenken. Aber nicht wahllos. ok