DEL 2 Krefeld Pinguine lassen Towerstars keine Chance

Das dritte Spiel der Play-off-Halbfinalserie wird zur klaren Angelegenheit für die Seidenstädter. 2:1 führen sie in der Serie.

Marcel Müller erzielte kurz vor Ende des Mitteldrittels das 6:1 für die Krefelder.

Foto: samla.de

Die Krefeld Pinguine haben am Freitagabend die Ravensburg Towerstars im dritten Spiel der Play-off-Halbfinalserie deutlich mit 8:1 in der Krefelder Yayla-Arena besiegt. Den Grundstein für den deutlichen Erfolg legte ein überragendes erstes Drittel, in dem die Pinguine die Arena gleich viermal zum Jubeln brachten. Die Krefelder führen damit 2:1 in der Serie, Spiel vier findet am Sonntagabend in Ravensburg statt, ehe die Serie am Dienstag nach Krefeld zurückkehrt.

Hirano und Müller trafen im Mitteldrittel für Krefeld

Die Ravensburg Towerstars wussten im ersten Spielabschnitt gar nicht wie ihnen geschieht, denn die Pinguine spielten sie von Beginn an in Grund und Boden. Schon nach knapp zwei Minuten traf Mike Fischer zu 1:0-Führung nach dem die Scheibe eher zufällig über Ravensburgs Schlussmann Sharipov sprang und direkt auf dem Schläger von Fischer landete. Nach neun Minuten erzielte Max Newton per Penalty das 2:0 für Krefeld, zuvor konnte er erst im letzten Moment am Torabschluss gehindert werden. Mit einem gekonnten Move ließ er Sharipov keine Chance. Danach hatten die Towerstars richtig Probleme im Spiel nach vorne. Krefeld blieb weiter hartnäckig und belohnte sich durch David Cerny in der 14. Minute zum dritten Mal. Während die Ravensburger versuchten, sich irgendwie in die Kabine zu retten, marschierten die Krefelder weiter nach vorne, Max Newton setzte dem Drittel die Krone auf und vollendete zum 4:0. Tosender Applaus in der Arena.

Trotz der haushohen Führung waren die Krefelder nach dem Spiel am vergangenen Sonntag in Ravensburg gewarnt, damals führte man 2:0 nach dem ersten Spielabschnitt und kassierte in den zweiten 20 Minuten gleich fünf Tore. So kam es am Freitag im dritten Spiel allerdings nicht. Im Gegenteil: Krefeld ließ von der ersten Sekunde an nicht locker und belohnte sich durch Yushiroh Hirano, den Goldhelm der Pinguine, mit dem 5:0. Spätestens zu diesem Zeitpunkt war wohl jedem klar, dass es an diesem Abend nur einen Sieger geben konnte. In der Folge wirkten die Towerstars ratlos und auch frustriert, offensiv gelang ihnen bis zur 39. Minute gar nichts. Dann war es aber Philipp Mass, der quasi aus dem Nichts den Ehrentreffer erzielte. Der hauchzarte Keim an Hoffnung wurde sieben Sekunden vor Drittelende durch Marcel Müller und dem 6:1 direkt wieder erstickt.

Im Schlussabschnitt spielten die Krefelder die Partie souverän nach Hause und ließen sich völlig zurecht von den Fans für ein starkes Spiel feiern. Außer harten Checks und einem Torwartwechsel hatten die Gäste in der Yayla-Arena nichts mehr zu bieten. Mit einer 2:1-Serienführung für die Seidenstädter geht es nun am Sonntag wieder zurück nach Ravensburg.