Mit ihrem Sieg in 32:17,17 Minuten feierte die 21-jährige Reh nach einer Verletzungspause wegen eines Ermüdungsbruchs in der rechten Wade ein erfolgreiches Comeback. Im ersten 10.000-Meter-Rennen ihrer Karriere auf der Bahn blieb Reh deutlich unter der für die EM (6. bis 12. August) geforderten Zeit von 32:55 Minuten. Auch Gehring unterbot die Norm in 32:20,37 Minuten klar und lief auf Rang zwei.
Damit verdrängten Reh und Gehring die beiden Konkurrentinnen Sabrina Mockenhaupt (Hamburg) und Miriam Dattke (Regensburg) von den EM-Startplätzen. „Ich habe mich gut gefühlt. Und die Bedingungen waren einfach top“, sagte Reh.