Die Deutschen leisteten sich sechs Nachlader, während die Russen sogar eine Strafrunde kompensierten. Rang drei ging an Österreich. Schempp ging zwar als Führender auf die Zielgerade. Aber wie bei den Olympischen Spielen in Sotschi zog Anton Schipulin im packenden Schlussspurt an Schempp vorbei.
Fragen der Reporter wollte der 26-Jährige nur widerwillig beantworten. „Ich habe alles gegeben. Aber es hat wieder nicht ganz gereicht, so ist es halt“, sagte Schempp nach Platz zwei kurz und knapp in der ARD. Dennoch untermauerten die Deutschen ihre Anwartschaft auf eine WM-Medaille. „Die Vorzeichen sind ganz gut, wir sind alle ganz gut drauf. Wir nehmen uns viel für die WM vor, aber auch die anderen legen ihren Fokus darauf“, sagte Peiffer.