„Das ist noch nicht vorbei“, sagte Obama am Sonntagnachmittag (Ortszeit) im Weißen Haus in Washington. Die größten Sorgen bereiteten derzeit die Überflutungen in vielen Bundesstaaten sowie die massenhaften Stromausfälle. „Ich will unterstreichen, dass die Auswirkungen des Sturms noch für einige Zeit zu spüren sein werden. Die Erholung kann Wochen dauern“, sagte er.
„Irene“ hatte das ganze Wochenende an der US-Ostküste getobt und auf ihrem Zug in den Norden die Millionenmetropole New York vollkommen lahmgelegt. Dem Fernsehsender MSNBC zufolge riss der Sturm mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 140 Stundenkilometer mindestens 18 Menschen in den Tod, die meisten davon im Bundesstaat North Carolina und im benachbarten Virginia.
In der gesamten Region, über die „Irene“ zunächst als Hurrikan und letztlich als Tropensturm hinwegzog, fiel in den Häusern von mehr als vier Millionen Menschen zumindest zeitweise der Strom aus.
Der Präsident lobte ausdrücklich das Vorgehen der Behörden, von den Evakuierungen vor dem Sturm bis zu den Aufräumarbeiten danach. „Dieser beispielhafte Einsatz zeigt, wie gut die Regierung auf allen Ebenen auf die Bedürfnisse der Bevölkerungen eingehen kann“, sagte er.