Trotzdem hat die Polizei den 34-Jährigen in der vergangenen Woche geschnappt - die gleichbleibende Tatzeit hatte es den Ermittlern einfach gemacht.
Einer Sachbearbeiterin der zuständigen Kölner Bußgeldstelle sei aufgefallen, dass der Wagen ohne Nummernschilder mehrmals um 21.30 Uhr auf der Leverkusener Rhein-Brücke geblitzt wurde, sagte der Sprecher des Ordnungs- und Verkehrsdienstes der Stadt Köln, Heribert Büth, am Mittwoch. Zunächst waren 12 Geschwindigkeitsverstöße aufgefallen. Daraufhin hatte sich vor einer Woche eine Polizeistreife dort postiert und den Autofahrer prompt erwischt. Inzwischen habe die Sachbearbeiterin dem Mann 15 weitere Fotos aus der Radarfalle zuordnen können.
Gegen den 34-Jährigen sei jetzt ein Ermittlungsverfahren wegen Kennzeichenmissbrauchs eingeleitet worden, sagte Büth. Neben einem möglichen Fahrverbot drohe ihm eine Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr. Weshalb er immer wieder in die gleiche Radarfalle fuhr, blieb auch für die Beamten ein Rätsel. Zuvor hatte der „Kölner Stadt-Anzeiger“ berichtet.