Die Jungen und Mädchen der als laut geltenden Realschulklasse hatte der Mann dazu verdonnert, eine Strafarbeit über den Geigenspieler Paganini zu schreiben und nicht vor dem Abschluss den Raum zu verlassen.
In erster Instanz war der Pädagoge vom Amtsgericht in Neuss wegen Freiheitsberaubung zu einer „Verwarnung mit Strafvorbehalt“ verurteilt worden. Dagegen hatte er Berufung eingelegt. Das Düsseldorfer Landgericht konnte nun nach eigenen Angaben keine Straftat im Verhalten des Mannes erkennen.
Die Kammer hatte zuvor bereits vergeblich eine Einstellung des Verfahrens angeregt und betont, der Sachverhalt sei „ungeeignet, von einem Strafgericht entschieden zu werden“. Doch der Einstellung des Verfahrens ohne eine Geldauflage hatte die Staatsanwaltschaft nicht zugestimmt. dpa