Angesichts solcher Höchstleistungen, die der Chefchoreograph und seine Compagnie stetig abrufen, ist es ein Unding, dass Martin Schläpfer, um dessen Zukunft es ja gerade geht, in die Debatte nicht miteinbezogen wird. Dass der als äußerst kommunikativ geltende Intendant Christoph Meyer ausgerechnet bei seinem besten Mann im Haus verstummt, ist merkwürdig.
Die Duisburger Entscheidung, die Opernehe mit Düsseldorf fortzuführen, ist dagegen eine gute Nachricht. Jetzt geht es allerdings darum, rasch eine verlässliche und langfristige Lösung für das Ballett zu finden, damit die Gerüchte um neue Partner und Finanzierungsmodelle ein für alle mal ein Ende haben. Zwingend ist, in diese Diskussion Martin Schläpfer einzubinden. Hoffentlich ist es dafür nicht schon zu spät.