Der mutmaßliche Täter war der Polizei bereits seit dem 17. Februar, dem Beginn der Öffentlichkeitsfahndung mit Bild und Name, bekannt.
Der Verdächtige kam am Mittwoch mit seiner Anwältin ins Polizeipräsidium. Gegenüber der Mordkommission „Reisholzer“ schwieg er aber zu den Vorwürfen. Der Mann wurde einem Haftrichter vorgeführt, der einen Haftbefehl wegen versuchten Mordes aussprach.
Das Opfer wurde am 14. Februar vermutlich von dem Täter vor seiner Wohnung an der Reisholzer Straße abgefangen, in der Wohnung kam es zu der Auseinandersetzung, bei der der 17-Jährige durch mehrere Messerstiche schwer verletzt worden ist. Während des Kampfes wurde auch eine 25-jährige Zeugin verletzt. Das Opfer musste ins Krankenhaus, konnte aber bereits kurz nach der Tat von der Polizei befragt werden.