Details wurden in beiden Städten bislang aber noch nicht genannt. „Schutz vor Terror ist eine öffentliche Aufgabe und keine Aufgabe der Vereine“, erklärte der Düsseldorfer Oberbürgermeister Thomas Geisel (SPD) am Mittwoch. Die Veranstalter dürften nicht auf den erhöhten Sicherheitskosten sitzen gelassen werden. Deshalb seien Gespräche geführt und Lösungen für die Karnevalszüge in den Stadtteilen gefunden worden.
In zahlreichen Hochburgen des rheinischen Karnevals sollen auch Betonpoller und andere Fahrzeuge aufgestellt werden. Damit soll verhindert werden, dass Lastwagen an bestimmten Stellen auf Menschenmengen zusteuern können. Das Thema wird nach dem Karneval auch die Kirmessaison begleiten.
In Berlin war im Dezember ein Lastwagen als Waffe missbraucht worden und in einen Weihnachtsmarkt gefahren. Zwölf Menschen starben, viele wurden schwer verletzt. Bei einem ähnlichen Anschlag im Sommer 2016 an der Uferpromenade in Nizza kamen 86 Menschen ums Leben. (dpa)