Doch seit 1985 haben sich die Zeiten verändert. Man wirbt heute über große Veranstaltungen, soziale Netzwerke im Internet oder Medienpräsenz. Hier werfen Kritiker dem CDU-Politiker Versäumnisse vor.
Fakt ist, dass die Partei immer ein wenig im Schatten der Ratsfraktion stand. Und Fakt ist, dass die CDU Wähler — vor allem Stammwähler — verloren hat. Das kann eine große Volkspartei nicht einfach so hinnehmen, zumal die nächsten Wahlen im Bund (2013) und in der Kommune (2014) anstehen.
Dem Nachfolger obliegt es nun, das Profil der Partei nach innen und außen zu schärfen, um Wähler zurückzugewinnen und zu binden. Das funktioniert über Sachthemen, aber auch über Personen.
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