Denn längst habe sich im Handel eine Art Drei-Klassen-Gesellschaft herausgebildet. So gäbe es die großen Online-Player wie Amazon und Zalando, die durch den Online-Boom nach wie vor mit hohen Wachstumsraten glänzen. Danach folgen die großen Einzelhändler, die unter großen Kosten inzwischen auch auf den E-Commerce-Zug aufgesprungen sind. Und dann wären da die vielen kleinen Händler, die dabei nicht mithalten können.
Nach einer aktuellen Studie der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) werden auch in diesem Jahr neben Gutscheinen vor allem Spielwaren, Bekleidung und Bücher unterm Weihnachtsbaum liegen — Produkte, die überdurchschnittlich oft im Netz gekauft würden. Während in der Branche insgesamt Optimismus vorherrscht, rechnet laut der jüngsten Branchenumfrage des Handelsverbandes nicht einmal jeder vierte der befragten kleineren Händler — mit weniger als fünf Beschäftigen — für das zweite Halbjahr mit einem Umsatzplus. Dafür steige der Online-Umsatz um zehn Prozent. mmp/dpa