Knapp eine halbe Million Euro wird demnach übrig bleiben. Die Politiker im Finanzausschuss drängten darauf, dass die Stadtspitze mit der Bezirksregierung nachverhandelt, damit auch das restliche Geld noch ausgegeben werden kann. Kämmerer Ulrich Cyprian zeigte sich skeptisch, da die Fristen abgelaufen sind, sagte aber zu, mit der Bezirksregierung zu sprechen.
Krefeld hatte aus dem Bundeskonjunkturprogramm 27,9 Millionen Euro für Investitionen in Bildung und Infrastruktur erhalten. Rund fünf Millionen gab die Stadt an freie Träger ab. Dass das städtische Geld nun nicht ganz ausgegeben wird, liege daran, so Cyprian, dass einige Maßnahmen günstiger waren als veranschlagt. Die sei aber erst klar gewesen, als die Fristen abgelaufen waren. dag